Tandempartner
Markus-Grundschule
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Die Pädagogen übernehmen Verantwortung
Die Oberschule beherbergt eine Sprachförderklasse. Diese Klasse für „Seiteneinsteiger“ besuchen Kinder, die ausnahmslos aus Familien mit Migrationshintergrund stammen. Hier werden Jugendliche von der 7. bis zur 10. Klasse mit fehlenden Deutschkenntnissen aufgefangen. Ihre Sprachfertigkeiten reichen nicht, um dem Regelunterricht zu folgen.
Jahrgangsübergreifendes Lernen In der Förderklasse wird jahrgangsübergreifend gelernt. Die Methoden der Lehrkräfte orientieren sich an der altersgemischten Zusammensetzung der Klasse. Da dieselben Lehrkräfte auch in der Oberschule unterrichten, werden die positiven Erfahrungen mit dieser Art des Lernens auf die ganze Schule übertragen. Die Förderklasse bereichert so die Unterrichtskultur der Oberschule. In der heterogen zusammengesetzten Förderklasse profitieren die Jugendlichen von einem effektiv strukturierten Sprachunterricht, der ihrem Spracherwerb zugute kommt.
Aktives Lernen Die Jugendlichen lernen vor allem in Formen intensiver Kommunikation. Dabei wird auf das Sprechen besonderen Wert gelegt. Themen der Lebenswelt werden in direkter Diskussion bearbeitet. Auf diese Weise wird der Spracherwerb intensiviert.
Kollegialer Austausch Die Lehrkräfte der Klasse tauschen sich regelmäßig aus und entscheiden, wann die Jugendlichen das erforderliche Sprachniveau erreicht haben, um eine Regelschule zu besuchen. Die Schüler bleiben bis zu zwei Schuljahre in der Förderklasse. Beim Übergang in die Regelschule werden die Schüler sensibel begleitet.
Schüler übernehmen Verantwortung
Im Verlauf eines Schuljahres werden Klassensprecher gewählt. Dafür wird ein authentisches Wahlverfahren „inszeniert“. Die Klassensprecher vertreten die Interessen aller Mitschüler. Auf diese Weise sollen die Jugendlichen an demokratische „Verkehrsformen“ herangeführt werden.
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Strategien der Konfliktbewältigung auseinander. Da die Klassengemeinschaft in der eingebetteten Förderklasse der Oberschule ständig wechselt, ist sie auf einen verantwortungsvollen Umgang miteinander angewiesen.
Schulleitung übernimmt Verantwortung
Die Haltung der Schulleitung ist offen und freundlich. Engagement wird honoriert. Lehrkräfte mit Ideen werden unterstützt, diese umzusetzen. Das freundliche Klima im Kollegium fördert die Einsatzbereitschaft und den kollegialen Austausch.
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Eltern übernehmen Verantwortung
Die Eltern verstehen sich als Partner der Lehrkräfte. Zum Charakter der Förderklassen gehört der regelmäßige Austausch mit den Eltern. Gemeinsam wird der Zeitpunkt des Übergangs der Jugendlichen in die Regelschule festgelegt. Diese sind darauf angewiesen, dass die Eltern ihre Kinder bei der „Aufholarbeit“ unterstützen. Durch die Bereitschaft zur Mitwirkung, werden die Potentiale der Jugendlichen erkannt, und so deren Schullaufbahn optimal entwickelt.
Besonderheiten der Schule
Die Förderklasse beteiligt sich am BLK-Modellprogramm zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund FÖRMIG.
Zielsetzung bei der Zusammenarbeit
Sprachfördertraining für „Seiteneinsteiger“ in Klasse 5 und 6 Die Förderklasse nimmt Kinder schon aus der Grundschule auf und integriert diese frühzeitig in den strukturierten Spracherwerb. Dafür wird ein Zeitfenster verabredet.
Entwicklung eines schulübergreifenden Organisationsmodells Langfristig soll die systematische Spracherwerbsförderung durch die Kooperation mit Grundschulen auf die Klassen 5 und 6 erweitert und organisatorisch aufeinander abgestimmt werden.
Übergänge optimieren Durch die intensive Sprachförderung in Klasse 5 und 6 wird der Übergang in die weiterführende Schule optimiert. Die speziell ausgebildeten Lehrkräfte der Sprachförderklasse beraten die Grundschulkollegen bei der Schullaufbahnempfehlung der Kinder mit noch nicht ausreichenden Deutschkenntnissen bzw. der Kinder, die die schulübergreifende Sprachförderung in Anspruch nehmen. Damit soll ein möglichst niveauvoller Bildungsfortgang für die Kinder mit Migrationshintergrund ermöglicht werden.
Johann-Thienemann-Schule Frau Maria Greckl Karl-Stieler-Str. 10 12167 Berlin T: 030 93951950 F: 030 93951949 Email: mgreckl@web.de Homepage: http://www.johann-thienemann-oh.cidsnet.de/
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