„Gemeinschaft – Individuelle Förderung – Gesundheit - Wohlbefinden“

Schulen übernehmen Verantwortung
Eine Bildungsinitiative der Stiftung Brandenburger Tor

Markus-Grundschule



Tandempartner

Johann-Thienemann-Oberschule

Pädagogen übernehmen Verantwortung

Jahrgangsübergreifendes Lernen
Die Markus-Grundschule sieht in der Umsetzung des jahrgangsübergreifenden Lernens gute Chancen für individuelle Förderung und für soziales Lernen. Die Lehrkräfte kommen über die neue Lernkultur einander näher und kooperieren verstärkt.

Sprachförderung
Im Fokus des Unterrichts liegt die Förderung sprachlicher Fähigkeiten. Dreimal pro Woche werden Förderkurse angeboten. Mit diesem Angebot werden Kinder, die nicht altersgemäß sprachfähig sind, besonders gefördert. Das Lernen von Grammatik wie die Erweiterung des Wortschatzes werden spielerisch unterrichtet.

Gesundheitserziehung
Das Gesundheitsbewusstsein ist noch nicht bei allen Schülern gleichermaßen entwickelt. Ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung führen bei vielen Kindern zu Gesundheitsproblemen. Auf der Grundlage dieser Erkenntnis wurde bereits vor Jahren das tägliche gemeinsame „gesunde Frühstück“ in allen Lerngruppen eingeführt. Dieses erfolgt am Ende der 2. Unterrichtsstunde.

Danach findet eine „aktive Hofpause“ statt. Zur Bewegungsförderung stehen allen Kindern Spielgeräte zur Verfügung.

Schüler übernehmen Verantwortung

Im Rahmen der „Schwerpunktbildung“ werden die 5. und 6. Klassen in „Mediation“ ausgebildet. Als fester Bestandteil des Unterrichts teilt sich die zweijährige Ausbildung in „Theorie“ und „Praxis“. In der „Praxisphase“ bewähren sich die Schüler auf dem Schulhof.

Schulleitung übernimmt Verantwortung

Die Schulleitung nimmt ihre Fürsorgepflichten gegenüber dem Kollegium ernst. „Nicht um jeden Preis“, sondern entsprechend der persönlichen Ressourcen werden die Lehrkräfte eingesetzt. Die Schulleitung möchte den achtsamen Umgang miteinander und vor allem Solidarität fördern. Die Kollegen sollen wissen und spüren, dass sie in ihrer Persönlichkeit wahrgenommen werden und dass auch ihr Wohlbefinden angestrebtes Ziel ist.

Gremiensitzungen werden grundsätzlich genutzt, um miteinander in einen regen Austausch zu treten. Die regelmäßig hohe Beteiligung an Diskussionen, Beratungen etc. hat (fast) immer 3-4 stündige Sitzungsdauern zur Folge.

Eltern übernehmen Verantwortung

Über mehrere Wochen können sich die Eltern in Kursen mit ihren Erziehungsaufgaben auseinandersetzen, miteinander diskutieren und ggf. ihr Erziehungsverhalten verändern. In den Elternkursen finden sie einen Anlaufpunkt, um den Anforderungen des „Schullebens“ als Eltern gerechter zu werden. Die Kurse werden von einer Pädagogin moderiert.

Mehrere Arbeitsgemeinschaften werden von Mitgliedern des Fördervereins durchgeführt.
Ein Beispiel: Über 30 Kinder können in der AG „Kunst und Lesen“ ihre literarischen Lieblingshelden künstlerisch gestalten. Diese werden an bestimmten von Schülern, Eltern und Lehrern gemeinsam ausgewählten Stellen im Treppenhaus platziert.

Regelmäßig werden Spielnachmittage organisiert. Die Spielgeräte für die „Aktive Hofpause“ werden vorwiegend vom Förderverein finanziert. Die Fußball- und Ballspiel-AG wird von Eltern geleitet.

Besonderheiten der Schule

Die Schule ist in das SIS-Netzwerk (Senior Partners in School) integriert. Die als Mediatoren ausgebildeten Senioren stehen an 1-2 Tagen pro Woche als Ansprechpartner für Schüler zur Verfügung. Ein Senior-Partner ist gleichzeitig als Lesepate aktiv.

Zielsetzung bei der Zusammenarbeit

Sprachfördertraining für „Quereinsteiger“ in Klasse 5 und 6
An der Grundschule ist das Sprachtraining vorwiegend auf Kinder bis zur 4. Klasse ausgerichtet. Ältere „Neuankömmlinge“ an der Grundschule können deshalb dieses Angebot nicht nutzen und  nicht ausreichend integriert werden. Durch die Beteiligung an der Sprachausbildung an der Thienemann-Schule sollen diese Defizite ausgeglichen werden.

Beratung der Schullaufbahn
Kinder mit sprachlichen Defiziten sollen nicht nur optimal gefördert, sondern bei der Fortführung der Schullaufbahn beraten werden. Durch die Zusammenarbeit mit der Thienemann-Schule sollen die Eltern und Kinder sensibler betreut werden, damit eine weiterführende Schule gemäß dem tatsächlichen Leistungsvermögen ausgewählt werden kann.

Sprachförderung
Es findet ein intensiver Erfahrungsaustausch über geeignete Strategien der Sprachentwicklung statt. Das Wissen wird in den schulinternen Förderkursen angewendet. Eigene gute Erfahrungen werden weitergegeben.

Umsetzung von Differenzierungsmaßnahmen
Kinder der 5. und 6. Klassen werden in Abstimmung mit den Ergebnissen aus dem Unterricht an der Sprachklasse der Thienemann-Schule gezielt an der „eigenen“ Schule „weiter“ gefördert.

Markus-Grundschule
Schulleiterin: Frau Renate Loebb-Krug
Stellvertretene Schulleiterin: Frau Raya
Karl-Stieler-Str. 11
12167 Berlin
T: 030-93951947
F: 030-93951946
Email: emfmarkus@web.de
Homepage: http://www.markus-grundschule.de
Anzahl der Lehrkräfte: 23
Erzieher: 8
Schüler: 300