„Schülerinnen und Schüler stärken und vielseitig entwickeln.“

Schulen übernehmen Verantwortung
Eine Bildungsinitiative der Stiftung Brandenburger Tor

Oberstufenzentrum Wirtschaft und Sozialversicherung



Tandempartner

Isaac-Newton-Oberschule

Die Pädagogen übernehmen Verantwortung

Das Kollegium des Oberstufenzentrums Wirtschaft und Sozialversicherung erweitert permanent sein Bildungsangebot, um den Schülerinnen und Schülern fachliche Kenntnisse zu vermitteln sowie durch geeignete Lernverfahren ihre Methodenkompetenz systematisch auszubauen. Im Zentrum des derzeitigen Schulentwicklungsprozesses stehen verschiedene Formen des selbst organisierten Lernens. Zudem gibt es den neuen Schwerpunkt „Präsentationsfähigkeit“, dafür wurden schulinterne Bewertungskriterien entwickelt. Planspiele sollen modellhaft Organisationswissen vermitteln.
Die Lehrkräfte richten den Unterricht an den derzeitigen und künftigen Anforderungen des Arbeitsmarktes und den gesellschaftlichen Belangen aus. Damit wollen sie die Schülerinnen und Schüler unterstützen, geeignete Praktikums- und Ausbildungsplätze zu finden. Durch vielfältige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit mittelständischen Unternehmen sowie mit den internationalen Austauschprogrammen europäischer Ausbildungseinrichtungen machen Schülerinnen und Schüler Erfahrungen mit anderen Bildungssystemen. Die Entwicklung interkultureller Kompetenzen ist ein wichtiges Bildungsziel.

Entwicklung sozialer Kompetenzen
Hierfür werden spezielle Unterrichtssequenzen entwickelt, die zusätzlich über einen allgemeingültigen Verhaltenskodex unterstützt werden.

Fächerübergreifende Zusammenarbeit

Durch verschiedene Konzepte des fächerübergreifenden Lernens begegnet die Schule den Einschränkungen der traditionellen Fächergrenzen. In einem Lernbüro können die Schülerinnen und Schüler projekt- und teamorientiert komplexe ökonomische Aufgabenstellungen praxisnah bearbeiten.

Ästhetische Bildung
Dem Kollegium geht es um eine breite Förderung der Schülerpersönlichkeit. Durch interessante Angebote   insbesondere im Rahmen des Faches Darstellendes Spiel   werden auch die künstlerischen, musischen und motorischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler gefördert.

Vielfältige und durchlässige Bildungsgänge

Das Bildungsangebot ist in sechs berufs- und studienbezogene Bildungsgänge differenziert. Vielfalt und Durchlässigkeit ermöglichen den Schülerinnen und Schülern, je nach individuellem Leistungsvermögen, sich nach eigenen Vorstellungen zu qualifizieren und dies ohne die Schule wechseln zu müssen. Die Bereitschaft, das eigene Leistungsvermögen auszuschöpfen, steigert sich und wird von den Lehrkräften begleitet.

Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung

Bei der Raumgestaltung ihrer Schule
Mit Zielvereinbarungen verpflichten sich die Schülerinnen und Schüler, Verantwortung für den eigenen Lernraum zu übernehmen. Durch Beteilung an der Neugestaltung des Pausengeländes werden nicht nur die Interessen der Jugendlichen berücksichtigt, sondern wird auch deren Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme geschult.

Bei der individuellen Gesundheitsvorsorge
Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich im schulinternen Steuerkreis „Gesundheit“ an präventiven Initiativen.

Bei der Entwicklung wirtschaftlicher Kompetenzen
An der Schule gibt es eine Schülerfirma, die den Vertrieb von Büromaterial organisiert. Die Arbeit in der Schülerfirma erlaubt es den Jugendlichen, sich auf diese Weise mit wirtschaftlichen Vorgängen realitätsnah auseinanderzusetzen und Verantwortungsbereitschaft zu entwickeln.

Schulleitung übernimmt Verantwortung

Mit der Schaffung einer festen Organisationsstruktur   wie der Einrichtung stabiler Projektteams für die Realisierung der verschiedenen Entwicklungsvorhaben, einer Steuergruppe und eines Evaluationsteams – gelingt es, die Aktivitäten im Rahmen der Schulentwicklung auf eine breite Basis zu stellen und damit im Kollegium eine hohe Akzeptanz für Innovationen zu finden. Durch die Einführung systematischer schulinterner Fortbildungen (SCHILF) wird der Know-how-Transfer der Ergebnisse der Projektteams der verschiedenen Entwicklungsvorhaben in das ganze Kollegium begünstigt.

Zielsetzung der Zusammenarbeit im Tandem

Übergang

Eines der Ziele in der Zusammenarbeit mit der Tandemschule wird die wechselseitig abgestimmte Förderung der Selbstlernkompetenzen bei Schülerinnen und Schülern beider Schulen sein. Der Übergang der Jugendlichen in das Oberstufenzentrum wird dadurch vereinfacht.

Schulübergreifende Fortbildung

Die Verzahnung von Fortbildungsangeboten könnte die pädagogische Zusammenarbeit fördern und die Atmosphäre zwischen den Lehrkräften beider Schulen weiter verbessern. Fortbildungsangebote sollten hierbei primär bei der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler ansetzen sowie das selbstgesteuerte Lernen, die Möglichkeiten zur Binnendifferenzierung im Unterricht und die Entwicklung von fächerübergreifenden Kompetenzen unterstützen.

Berufsfrühorientierung

Beide Schulen stimmen ihr Konzept zur Berufsfrühorientierung ab. Mit einer „Out-Come“-Untersuchung lassen sich die Biografien der Schüler verfolgen. Aus den Erfahrungen können Rückschlüsse auf Strategien zur beruflichen Orientierung gewonnen werden.

E-Learning

Die Schule will sich auf neue Lernformen vorbereiten und dabei Kommunikationsmöglichkeiten über ein Blended-Learning-Konzept erproben. Die Experimente sollen zusammen mit der Tandemschule begonnen werden, das intensiviert die Vernetzung beider Schulen.

Helmholtzstraße 37
12459 Berlin
T: 030 5389580-14
F: 03053895829
Schulleiter: Joachim Fronz
OSZ-Koordinatorin: Dr. Dagmar Schneider
Schülerinnen und Schüler: 1200
Lehrkräfte und technisches Personal: 85