Jedes Kind fördern und keinen zurücklassen!

Schulen übernehmen Verantwortung
Eine Bildungsinitiative der Stiftung Brandenburger Tor

Matibi-Grundschule



Tandempartner

Richard-Wagner-Grundschule

Das pädagogische Personal übernimmt Verantwortung

Pädagogisches Ziel der Lehrkräfte und Erzieher ist die Individualität der Grundschüler zu entfalten. Dafür gleicht das Kollegium die bestehende Ungleichheit der Ausgangsbedingungen (aufgrund familiärer, sozialer und nationaler Herkunft) durch gezielte, individuelle Förderung so weit wie möglich aus. Gleiche Bildungschancen für alle Kinder! – so meint es das Kollegium. Durch die Entwicklung von Fähigkeiten zum selbstorganisierten Lernen, können Kinder ihre Chancen erkennen und werden dazu befähigt diese zu ergreifen. Vielfältige Lern- und Lehrmethoden des freien Lernens anzuwenden, ist an der offenen Ganztagsschule der tägliche Anspruch der Lehrkräfte. Die unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder werden als Herausforderung begriffen. Dabei geht es vor allem um die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes. Es wird darauf geachtet, dass die Kinder bei der Entwicklung von Selbstlernkompetenzen nicht überfordert werden. Bereits mit der Einschulung werden die individuellen Voraussetzungen der Schüler diagnostiziert. Aus den Ergebnissen leiten sich individuelle Förderpläne ab. Das Kollegium beschäftigt sich kritisch mit den Potentialen individueller Fördermethoden. In diesem Prozess der Auseinandersetzung hat sich eine Balance zwischen vermittelndem und freiem Lernen entwickelt. Das Kollegium koordiniert das Lehrhandeln, um die Vielfalt an Methoden optimal zu nutzen.

Soziales Miteinander

Defizite im sozialen Miteinander, welche die Kinder teilweise aus ihren Familienverhältnissen mit in die Schule bringen, werden als Anlass verstanden, um ein soziales Lernen zu initiieren. Das Erlernen von grundsätzlichen Normen und Werten ist an dieser Schule ein wichtiges Bildungsziel. Jeweils ein eigenes Regelbewusstsein wird in den Klassen systematisch entwickelt, festgeschrieben, die Einhaltung dessen  gelernt und gelebt. Soziale Konflikte in der Klassengemeinschaft sind Lernanlässe. Es wird sich viel Zeit genommen, um das Verhalten einzelner Grundschüler in der Klassengemeinschaft zu reflektieren.

Verantwortungslernen

Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander Lernen. Unter diesen Kategorien entwickelt sich an der Schule ein Buddy-Projekt. Der pädagogische Ansatz basiert auf einer Lebensweltorientierung, wobei das Projekt an den Bedürfnissen der Schüler anknüpft und reale Probleme an der Schule lösen hilft. Dies wirkt auf das Klassenklima zurück und verbessert die Schulkultur.

Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für die eigenen Lernprozesse

Leistung macht Spaß! In freien Lernphasen bestimmen die Kinder ihr Lerntempo selbst. Sie orientieren sich dabei an ihren Stärken und sind bereit eigene Lernziele zu verfolgen. Das Lernen in Projekten fordert die Grundschüler auf, sich in einem geregelten Miteinander für die Verwirklichung gemeinsamer Zielstellungen einzusetzen. Grundsätzlich gilt dabei, dass in einer Lerngemeinschaft die Würde der anderen nicht verletzt wird, und die Stärken der anderen als Chance für die erfolgreiche Umsetzung eines Lernvorhabens angesehen werden. Schülerinnen und Schüler erleben so stärkere Akzeptanz untereinander und dass sie in der Lage sind, selbständig Aufgaben zu bewältigen und Konflikte zu lösen.

Schulleitung übernimmt Verantwortung

Durch regelmäßige Mitarbeitergespräche werden Wünsche und Ideen aus dem Kollegium wahrgenommen. Die Schulleitung arbeitet mit „Offener Tür und offenem Ohr“. Darauf basiert das sensible Führungshandeln der Schulleitung. Die Besonderheiten der zahlreichen Kollegen werden berücksichtigt, aber vor allem  deren Fähigkeiten erkannt und genutzt.

Zielsetzung im Rahmen der Mitwirkung am Programm

Service-Learning
Der „Benefiz“ - Gedanke soll aufgenommen werden und als Anlass dienen Verantwortungsbereitschaft zu entwickeln. Über das eigene „Ich“ und über die Schulgemeinschaft hinaus, soll eine Bereitschaft bei den Kindern entwickelt werden anderen zu helfen. Zum Beispiel könnte der „eingeschlafene“ Schulchor wiederbelebt werden und für Benefizprojekte agieren.

Optimaler Übergang eines jeden Kindes in die Oberstufe
Damit die Grundschüler an der weiterführenden Schule den Anforderungen gerecht werden können, soll sich an diesen orientiert werden. Dabei  werden in der Grundschule vermittelte Kompetenzen mit den Schülern so reflektiert, dass sie diese in der Oberstufe gezielt eigenverantwortlich weiterentwickeln können.

Ausbau von Lese- und Sprachkompetenz
Bei der Erschließung des Bildungspotenzials eines jeden Kindes und der Schaffung von
Chancengleichheit kommt der Sprachförderung eine Schlüsselstellung zu. Die Strategien zur Entwicklung von Sprachkompetenz sollen ausgebaut werden.


Matibi-Grundschule
Prendener Str. 15
13059 Berlin
Tel. 9627640
Fax. 96276419

Schulleiter Herr Willöper
Ansprechpartner/innen: Frau Dressel, Frau Bentsch, Frau Michaelis
Schüler/innen: 711
Lehrkräfte: 34