Tandempartner
Barnim-Gymnasium
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Das pädagogische Personal übernimmt Verantwortung
An der offenen Ganztagsschule geht es dem Kollegium um einen aktivierenden Unterricht. Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit ist es, Strategien für ein forschendes und erfahrungsbasiertes Lernen auf der Basis neuer Lern- und Lehrkulturen zu entwickeln. An der Schule gibt es vielfältige, alternative Unterrichtsformen wie beispielsweise Freiarbeit, Wochenplanarbeit, Gruppen- und Partnerarbeit und Arbeit in Projektform. Dabei steht das eigenverantwortliche Lernen im Vordergrund. Um Kompetenzlernen zu ermöglichen, wurden jahrgangsübergreifende Lernphasen eingeführt und Lernwerkstätten modelliert. So ist ein wichtiges Ziel der Lehrkräfte der Schule, gerade die mathematisch-naturwissenschaftlichen Kompetenz bei den Grundschülern zu fördern. Mit der Teilnahme am BLK-Modellvorhaben „Sinus-Transfer“ geht es dem Kollegium um die Entwicklung und Erprobung neuer didaktischer Konzepte im Mathematikunterricht. In diesem Fachbereich sollen Lehr- und Lernstrategien entwickelt werden, die ein experimentelles und forschendes Lernen auf Grundlage von Eigenverantwortung seitens der Schülerinnen und Schüler ermöglichen. Als Modellschule im BLK-Vorhaben „Transfer 21“ setzt die Schule auch Lernprojekte in Gang, die Bildung für nachhaltige Entwicklung systematisch ermöglichen. Nachhaltige Bildungsziele, innovative und interdisziplinäre Lernorganisationen sowie neue Lernformen wurden in diesem Kontext entwickelt und praktiziert.
Die Eltern und Schüler übernehmen Verantwortung
Die Schulhofgestaltung wurde an den Ideen eines Schülerwettstreits ausgerichtet. Aus den besten Entwürfen wurde ein kindgerechtes und naturnahes Schulgelände entwickelt. Bei der Umsetzung der Ideen haben sich vor allem die Eltern engagiert. Die Schülerinnen und Schüler haben eine eigene Geländeordnung entwickelt.
Verantwortung lernen (Auszüge)
„Schul-Zoo“ Zahlreiche Tiere sind Bewohner des Schulhauses und des Schulgeländes. Die Kinder übernehmen die Verantwortung für eine artgerechte Haltung. Mit Unterstützung des Fördervereins engagieren sich die Eltern für die „Rund-um-Betreuung“ der Tiere.
„Fifty-Fifty“ Mit 50/50 Teams überwachen die Schülerinnen und Schüler den sparsamen Energieverbrauch der Schule. Es werden an der Schule Ideen entwickelt und umgesetzt, um den vernünftigen Umgang mit Ressourcen zu erlernen.
„Baum des Jahres“ Jedes Jahr wird ein Baum gepflanzt. Dieser wird im Rahmen einer Patenschaft von Kindern gepflegt und geschützt.
„Grüne Gruppen“ Schülerteams übernehmen im Rahmen eines Zeitplans die Verantwortung, dass die Regeln des Schullebens und die Pflege der Tiere und Pflanzen wahrgenommen werden.
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Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung
An der Grundschule gibt es ein Schülergericht, das sich bei Lernproblemen von Mitschüler berät und Sanktionen verteilt. Lernverweigerung wird auf diese Weise geahndet. In allen Klassen gibt es Schülersprecher, welche sich in einem Schülerparlament zusammenschließen. Bei schulinternen Wettbewerben bildet sich die Jury ausschließlich aus Schülern. In den jahrgangsübergreifenden Lernphasen übernehmen ältere Schüler Verantwortung für die Lernprozesse der Jüngeren.
Elterncafe und Elternberater
Die Eltern sind Teil des Kollegium und organisieren sich über den Elternverein und das Elterncafe. An der Schule hat die Elternschaft eine Agentur für Elternberatung etabliert, in der Eltern andere Eltern in der Wahrnehmung ihrer Erziehungsaufgaben berät und vor allem bei Problemen unterstützt.
Schulleitung übernimmt Verantwortung für ein kollegiales Klima
Eine erweiterte Schulleitung holt sich regelmäßig Rückmeldung über ihr Führungshandeln. Die Schulleitung identifiziert besondere Fähigkeiten einzelner Lehrkräfte und setzt die Ressourcen differenziert in Schulentwicklungsvorhaben ein. Der Austausch zwischen Schulleitung und Lehrkräften erfolgt „auf gleicher Augenhöhe“.
Zielsetzung im Rahmen der Mitwirkung am Programm
Individuelles Lernen Dem Kollegium geht es um die Reflexion und den Austausch eigener Förderstrategien sowie um die Erprobung anderer Konzepte für einen professionellen Umgang mit Heterogenität.
Forschendes Lernen Die Zusammenarbeit mit den anderen Schulen könnte neue Strategien für die Weiterentwicklung des forschenden Lernens aufdecken. Dabei soll ein noch besserer Umgang mit der Projektmethode entwickelt werden.
Schulübergreifendes Service-Learning Die Zusammenarbeit mit den anderen Schulen könnte die musischen Begabungen der Kinder ansprechen und für die Gestaltung eines gemeinsamen Konzerts genutzt werden, um daraus erzielte Spendengelder für Hilfsprojekte zu verwenden.
Grundschule im Grünen Malchower Chaussee 2 13051 Berlin Tel.: 030-962 485 95 Fax: 962 485 96 Schulleiter: Herr Barthl Schüler/innen: 430 Lehrkräfte: 24 Erzieherinnen: 18
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