Unsere Schule soll Lern- und Lebensraum sein, mit dem sich alle am Schulleben Beteiligten identifizieren.

Schulen übernehmen Verantwortung
Eine Bildungsinitiative der Stiftung Brandenburger Tor

Leibniz-Oberschule



Tandempartner

Reinhardswald-Grundschule

Das pädagogische Personal übernimmt Verantwortung

Das Kollegium des Leibniz - Gymnasiums hat neue Lernformen für ihre Schülerinnen und Schüler eingeführt. Systematisch werden auf in allen Jahrgangsstufen Methoden vermittelt, die den Schülerinnen und Schülern gezieltes und selbständiges Lernen ermöglichen.

Durch die Teilnahme am inzwischen abgeschlossenen BLK-Projekt „Sprachenportfolio“ konnten die dort entwickelten Methoden zunehmend in den Fremdsprachenunterricht integriert und von den Schülern genutzt werden. Das neu für Berlin und Brandenburg entwickelte Portfolio soll ab dem nächsten Schuljahr eingesetzt werden. 

Im Fach Mathematik werden den Schülerinnen und Schülern mathematische Problemstellungen angeboten, die im Rahmen von „Sinus Transfer“ entwickelt wurden und ein lösungsorientiertes und transferierendes Denken fördern. Im Fachbereich Mathematik überprüfen die Lehrkräfte durch eine jährliche Parallelarbeit die Ergebnisse ihrer Arbeit. Das führt zu einer Verbesserung und Sicherung der Qualität und stärkt gleichzeitig die Kooperation im Fachbereich.

Die zwei in das Schuljahr integrierten Projektwochen sind einmal methoden- und einmal themenenorientiert. Während die methodisch orientierte Woche auf der Grundlage des schulinternen Curriculums und der zu fördernden Kompetenzen ausgerichtete ist, ermöglicht die thematische orientierte Woche komplexere fächerübergreifende und -vernetzende Projekte. Die Schülerinnen und Schüler sind in die Planung einbezogen.

Im Bereich der musischen Bildung wird den Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an der Bläserklasse angeboten. 32 Schüler des 7. Jahrgangs können auch ohne Vorkenntnisse ein Blasinstrument nach dem Konzept „Teach Music by Music“ erlernen. Die Instrumente werden zur Verfügung gestellt und durch einen festgelegt gleicheneinen einheitlich festgelegten  Beitrag für alle „Mitspieler“ gepflegt oder erneuert. Am Blasunterricht nehmen insgesamt 150 Schülerinnen und Schüler teil.  undSie stellen ihr Können auf zahlreichen Veranstaltungen vor.

Die Schulgemeinschaft übernimmt Verantwortung

Eine Arbeitsgruppe - „Schulgeist“ - aus Schülern, Lehrern und Eltern hat eine Befragung zum Schulalltag durchgeführt. Als Ergebnis dieser Befragung ist als ersteszunächst die bessere Gestaltung und Erhaltung der sanitären Anlagen vorgesehen.

Schülerinnen und Schüler übernehmen soziale Verantwortung

Die Schülerinnen und Schüler der „Mediationsgruppe“ bieten innerhalb des Ethikunterrichts regelmäßig Fortbildung in Konfliktlösungsstrategien für die jüngeren Schüler an.

In unterschiedlichen Projekten lernen die Schülerinnen und Schüler, wie über sie anhand gründlicher Recherche, Dokumentation und gezielte Präsentation in sozialen Problembereichen von ihnen hilfreiche Arbeit geleistet werden kannleisten können.

Im Projekt „Benefiz“ wurde in einem Kinderheim in Tschechien die dortige Lebenssituation der Kinder dort untersucht und durch mehrere Ausstellungen in Berlin um Spenden geworben.

Mit der Beteiligung an der „Langen Tafel“ kommen die Schülerinnen und Schüler mit den älteren Bewohnern im Schulkiez ins Gespräch, bewirten sie und erfahren viel über deren Lebenssituation.
Oberstufenschüler haben sich im Projekt „Spurensuche“ u.a. in Archiven auf die Suche nach ehemaligen, jüdischen Schülern gemacht und deren Lebenswege dokumentiert.  In einer Wanderausstellung werden die Ergebnisse der Arbeiten präsentiert.

Schulleitung übernimmt Verantwortung

Schulleitung übernimmt Verantwortung für eine veränderte Organisation des Schultages und damit für eine Entlastung der Lehrkräfte
Um eine entspannte, lernwirksamere Unterrichtssituation zu schaffen, hat die Schulleitung für eine Stundentafel mit Doppelstunden für den Fachunterricht gesorgt. Durch die angestrebte Realisierung des Fachraumprinzips können eine größere Anzahl der Lehrkräfte während des Schultages „ihren“ Raum nutzen. Damit wird dem „durchs Schulhaus hasten“ und dem Transport schwerer Materialien entgegengewirkt.
Das Klingeln in den kleinen Pausen ist aufgehoben.

Zielsetzung im Rahmen der Mitwirkung am Programm

Individuelles Lernen
Die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler wird ein Schwerpunkt sein.

Ein angestrebtes Ziel in der Zusammenarbeit im Tandem könnte eine wechselseitige abgestimmte Förderung der Grund- und Oberschüler sein. Das könnteVorstellbar wäre beispielsweise  eine Förderung besonders begabter Grundschüler durch die Oberschule und eine Förderung der Oberschüler in Teilbereichen z.B. dem Schriftsprachbereich durch die Grundschule sein. Angestrebt ist, dass Gymnasiasten als Lesepaten in der Grundschule arbeiten und ein Storytelling - Projekt in Englisch mit Gymnasialschülern und Grundschülern durchgeführt wird.

Schulhausgestaltung

Die Gestaltung des Schulhauses durch die Schulgemeinschaft soll ein weiterer Schwerpunkt innerhalb des Programms sein.

Leibniz Gymnasium
Schleiermacherstraße 23
10961 Berlin
Tel.: 5058 6711
Fax: 5058 6715
Schulleiterin: Christina Rösch
Ansprechpartnerin:
Schüler/innen: 635
Lehrkräfte: 52