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Gesetzte Ziele für die Entwicklung im Programm
Die aufnehmende weiterführende Schule fördert gemeinsam mit der abgebenden Schule den Aufbau und die Intensivierung der Kommunikation zwischen Lehrern, Schülern und Eltern. Sie arbeitet daran, den Übergang der Schüler sowohl von der Grundschule in die Oberschule als auch den Übergang in die berufliche Weiterbildung zu optimieren. Die Abstimmung fachlicher Standards und pädagogischer Grundeinstellungen erfolgt im Konsens mit der Partnerschule und bildet die Grundlage für die Durchführung gemeinsamer Projekte. Den Eltern der Grundschüler wird eine umfassende Beratung über den weiteren Bildungsgang ihrer Kinder sowie deren Perspektiven bezüglich ihrer Berufswahl angeboten.
Erfahrungen an der eigenen Schule Offenheit in der Wahrnehmung der Rahmenbedingungen und Probleme der anderen Schule und die Bereitschaft zur Kommunikation über ein gemeinsames Verständnis der Erziehungsarbeit sind gewachsen. Die Besonderheiten der Lernmethoden und des Lerntempos in der Grundschule werden in ihrem Einfluss auf den Übergang erkannt und berücksichtigt. Die Röntgen-Schule teilt die Erfahrung ihrer Tandem-Schule, dass die Bereitschaft zu verstärktem Engagement für gemeinsame Vorhaben und Projekte steigt und damit auch die gemeinsamen Leistungen und deren Anerkennung zunehmen.
Erfahrungen durch die und mit der andere(n) Schule
Treffen und Ergebnisse Die regelmäßigen Arbeitstreffen beider Schulleitungen dienen der Planung und Steuerung des Prozesses zur Umsetzung der gemeinsamen Ziele, die Treffen der die Kernfächer unterrichtenden Kollegen dem Austausch von Erwartungen, dem Abgleich der Standards, Methoden und Leistungsbewertungskriterien. Die bislang gemeinsam durchgeführten Projekte sind:
- ein Lesewettbewerb in den Klassen 6 und 7,
- das „Domino-Projekt“ (ein Kulturprojekt zum Mauerfall) in Klasse 6 und Wahlpflichtkurs 9,
- das „Engel-Projekt“ in Klasse 6 und 7, bei dem Schüler der Klasse 7 Informations- und Beratungsfunktion für Sechstklässler übernehmen,
- die Durchführung gegenseitiger Lehrer- und Schülerhospitationen,
- gemeinsame multimediale Dokumentationen
- die Teilnahme am Schulenwettbewerb 2009 der Herbert-Quandt-Stiftung.
Gewonnene Impulse durch die jeweils andere Schule In Fortsetzung der bisherigen Kooperation sind eine Reihe von weiteren Projekten in Planung:
„Sprache und Sprechen“, gemeinsames Adventskranzbinden und Herstellung von Weihnachtskarten, schulübergreifende Sportwettbewerbe und Kochprojekte. Die Kooperation im musischen Bereich soll über gemeinsame Projekte, Ausstellungen, Aufführungen und Öffentlichkeit realisiert werden. Für Eltern und Schüler werden Informationsveranstaltungen stattfinden, die den Übergang in die Sekundarschule zum Thema haben und das Eltern-Aktiv-Zentrum, Migrantenorganisationen und Sozialpädagogen der Schulstation miteinbeziehen.
Resümee In gemeinsamer Auswertung der bisherigen Zusammenarbeit freuen sich beide Schulen über die effektive und nachhaltige Kooperation an den Schnittstellen beider Schulformen, die gute Zusammenarbeit der Schulleitungen und der bisher in die Tandemarbeit einbezogenen Kollegen sowie die gelungene Ausweitung gegenseitigen Vertrauens und wechselseitiger Wertschätzung.
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