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Gesetzte Ziele für die Entwicklung im Programm
Die Schule erreicht eine Verringerung der Abbrecherquote durch die Optimierung der Eingangsphase und den Abgleich der Ausbildungsinhalte über fachbezogene Kooperationen mit der Tandem-Schule. Ebenso wie bei der abgebenden Realschule besteht ein großes Interesse an der Erhöhung des Anteils von jungen Frauen in den MINT-Berufen.
Erfahrungen an der eigenen Schule Das Kollegium hat eine positive Erwartungshaltung gegenüber den neuen Schülern, weil diese aufgrund des Abgleichs der Inhalte und der Softskills zwischen den OSZ IMT und der HGS besser auf Anforderungen der Berufsbildung und Berufseinmündung vorbereitet sind. Es besteht eine große Bereitschaft der Fachkollegen, sich trotz unterschiedlich knapper organisatorischer, personeller und zeitlicher Ressourcen aufeinander einzustellen.
Erfahrungen durch die und mit der andere(n) Schule
Treffen und Ergebnisse In drei gemeinsamen Treffen der beiden Steuergruppen und einem Treffen der Fachbereichsleiter beider Schulen sind die Maßnahmenpläne für die MINT-Fächer und die Fächer Deutsch und Englisch die Maßnahmenpläne abgestimmt worden. Die Planungsvorgaben enthalten die inhaltlichen Arbeitsfelder, die genaue Zeitplanung und festgelegte Zuständigkeits- und Verantwortungsbereiche. Die Steuergruppenmitglieder sind sich einig, dass es sinnvoll und für die Schüler nützlich ist an den Schnittstellen beider Institutionen die vorhandenen Stärken und Vorerfahrungen der Lernenden, mögliche fachliche wie methodische Defizite als auch die in den weiterführenden Bildungsgängen erwarteten Kompetenzen zu identifizieren und aufeinander abzustimmen. Beide Schulen haben gute Erfahrungen damit gemacht, die jeweils vorhandenen rechtlichen Gestaltungsspielräume zu nutzen. So kann die HGS den berufsorientierenden Unterricht verstärken, und das OSZ profitiert von der Anpassung bzw. Koordination der schulinternen Curricula. Ein weiteres Ergebnis der Zusammenarbeit ist die Erkenntnis, dass zwei prozessbegleitende Evaluationen durch die Humboldt-Universität, die einerseits den Fokus auf die Berufsorientierung bei der HGS und andererseits auf eine Analyse der Ursachen für Schulabbrüche beim OSZ legen, wesentlich zur Qualitätsverbesserung der Kooperation beitragen. Deshalb haben sich die beiden Schulen auf eine gemeinsame Auswertung und Umsetzung der Ergebnisse der externen Evaluation geeinigt, die im November vorgestellt wurde.
Gewonnene Impulse durch die jeweils andere Schule Aus den Ergebnissen der Evaluationen, den wechselseitigen Hospitationen der Schüler, der Auswertung der curricularen Abstimmung der Fachbereiche werden weitere Impulse zur Präzisierung der bisherigen Handlungsschritte und Maßnahmen erwartet. Die HGS bedauert den Mangel an vergleichbaren Ressourcen in manchen Bereichen (z.B. das Fehlen eines Qualitätsbeauftragten an der HGS).
Resümee Die bisherige Arbeit zeigt, dass durch eine gezielte und nachhaltige Kooperation unterschiedlicher Bildungsinstitutionen die Erfolgschancen der Schüler verbessert werden können. Vor dem Hintergrund des gemeinsamen Ziels, die Bildungsverläufe von Schülern zu optimieren, entstehen nämlich Synergieeffekte zwischen den Akteuren (Kollegium, schulische Gremien, Betriebe) und werden bessere Entscheidungs- und Planungsgrundlagen für die beteiligten Schulen geschaffen. Um diese positiven Effekte auch auf Dauer zu erhalten und zu vertiefen, bedarf es einer bildungspolitisch unterstützten Kooperation zwischen den Sekundarschulen und den Oberstufenzentren.
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