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Gesetzte Ziele für die Entwicklung im Programm
Das gemeinsame Ziel, die Hürden beim Übergang von der Grund- in die Oberschule abzubauen, soll mit folgenden Schritten erreicht werden: Alle 6.Klässler mit gymnasialer Empfehlung nehmen mindestens in zwei Schulstunden am Unterricht der 7. Klassen des Gymnasiums teil. Die Fachlehrer beider Schulformen treffen sich zu gemeinsamen Fachkonferenzen für die Kernfächer und machen das Thema „Übergang auf die Oberschule“ zum inhaltlichen Schwerpunkt der pädagogischen und fachlichen Diskussion. Als gemeinsame Projekte sind geplant:
- eine Computer-AG („Roberta“) für Schülerinnen der 6. und 7. Klassen,
- ein Theater-Projekt und eine Theater-AG für die Jahrgangsstufen 6 – 8,
- eine Tanz-AG, die von Schülerinnen der 10. Klasse für Schüler der 4. – 6. Klasse angeboten wird,
- Projekte im Fachbereich Naturwissenschaften
- die Gestaltung des gemeinsamen Schulhofes mit Einbeziehung externer Experten.
Erfahrungen an der eigenen Schule Die im Rahmen der ersten gemeinsamen Schulkonferenz erarbeiteten Kooperationsziele liegen vor.Die Rückmeldungen von Schülern - auch vermittelt über deren Eltern – nach den Hospitationen der Sechstklässler in den 7. Klassen des Gymnasiums sind sehr positiv. Die gemeinsame Fachkonferenz Naturwissenschaften gibt den 4. – 6.Klassen die Möglichkeit, in der Botanik-Schule an speziellen Projekten teilzunehmen. Alle gemeinsamen Projekte werden von den beteiligten Schülern, Lehrkräften und Eltern außerordentlich positiv aufgenommen. Über die verstärkte Zusammenarbeit verdichten sich die Kommunikationsstrukturen.
Erfahrungen durch die und mit der andere(n) Schule
Treffen und Ergebnisse Trotz gemeinsamen Standorts gab es vor dem Entschluss, in die Tandemarbeit mit der jeweiligen Nachbarschule einzusteigen, so gut wie keine Berührungspunkte. Über die gemeinsame Zielsetzung und deren Umsetzung wächst das Interesse und die Offenheit für die Partnerschule. Im Rahmen des intensiven Gedankenaustausches zu pädagogischen und fachlichen Fragen bringen sich die Kollegien mehr Wertschätzung als zuvor entgegen. Die Schüler schätzen die Erfahrungen, die sie in schulformübergreifenden, gemischten Projektgruppen in den Jahrgangsstufen von 5 bis 8 machen und entwickeln darüber größere Toleranz gegenüber den Schülern der anderen Schule.
Gewonnene Impulse durch die jeweils andere Schule Ein zusätzliches Aufnahmekriterium am Fichtenberg-Gymnasium ist, dass an der Aufnahme interessierte Grundschüler im Laufe der 6. Klasse in einer Gymnasialklasse hospitiert haben sollten. Die über die Hospitationen geknüpften Kontakte bilden eine Grundlage für die Einrichtung von Patenschaften, die wiederum in Streitschlichtungsprozessen wirksam werden können. Beide Schulen kooperieren langfristig bei der Umgestaltung des gemeinsamen Schulhofs und des Freizeitbereichs, beim Aufbau eines gemeinsamen sozialen Netzwerks (Schulstation, Krisenteam) sowie der Sanierung der Aula und der Erarbeitung eines gemeinsamen Nutzungskonzepts.
Resümee Die Freude an der bisherigen Kooperation und der Stolz auf das im Tandem Erreichte bilden einen tragenden Grund für die gemeinsame Realisierung der weiteren in Planung befindlichen Vorhaben.
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