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Gesetzte Ziele für die Entwicklung im Programm
Im Interesse der Grundschüler sollen die pädagogischen Zielstellungen in der Region besser aufeinander abgestimmt werden, um den Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule, insbesondere zum Gymnasium zu erleichtern. Dazu sollen die Schüler, deren Eltern und außerschulische Bildungspartner in der Region einbezogen werden, um gemeinsam die individuelle Entwicklung der Schülerpersönlichkeiten voranzubringen. Schüler der Leistungs- und Begabungsklassen bleiben in Kontakt mit ihrer Grundschule und helfen den Wettbewerbsgedanken in Bezug auf regionale Olympiaden weiterzuentwickeln. Die Verbindung beider Schulen soll auch durch interessante inhaltliche „Highlights“ in gemeinsamen Veranstaltungen gestärkt werden.
Erfahrungen an der eigenen Schule Durch die Mitarbeit am Mosambik-Projekt wird der Solidaritätsgedanke neu belebt. Die Begeisterung der Grundschüler überträgt sich auf die Gymnasialschüler. Die Schülerpraktikanten fühlen sich im Freizeitbereich der Grundschule sehr willkommen. Alle Beteiligten sind zufrieden mit der reibungslosen Koordinierung von gegenseitigen Schnuppertagen und der gut funktionierenden Kommunikation.
Erfahrungen durch die und mit der andere(n) Schule
Treffen und Ergebnisse Im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften realisiert sich die Zusammenarbeit der beiden Schulen in der Einführung einer Olympiade für die Klassenstufe 6, im Fachbereich Mathematik in der Weiterentwicklung der Mathe-Olympiade in den Klassenstufen 3 – 13. Die Kooperation im Mosambik-Projekt hat zur Folge, dass an beiden Schulen der Solidaritätsgedanke und durch ihn geleitetes Handeln weitere Verbreitung als zuvor findet. Das Tandem befördert die Einrichtung von regionalen Fachzirkeln für Lehrer und Einbindung von Schülern in die Aufsichten. Eine Intensivierung des Kontaktes zwischen den Tandemschulen findet über gegenseitige Einladungen zu besonderen Ereignissen im Schuljahr und wechselseitige künstlerische Unterstützung von Abschlussfeiern am Schuljahresende statt.
Gewonnene Impulse durch die jeweils andere Schule Das Projekt „Schüler helfen Schülern“ findet neue Betätigungsfelder mit neuen Aufgabenstellungen. Das Mosambik-Projekt schafft Gelegenheiten, Sprachkenntnisse in Portugiesisch konkret anzuwenden. Die vielfältigen Kontakte mit der jeweils anderen Schule regen das Nachdenken über die andere Schulform an und vertiefen das gegenseitige Verständnis füreinander und das Lernen voneinander.
Resümee Die ursprünglichen Erwartungen an die Effekte und Ergebnisse der Tandemarbeit werden aus Sicht beider Schulen übertroffen. Der gelungene Aufbau von festen Kommunikationsstrukturen und die Realisierung so vieler Aktivitäten, die es vorher nicht gegeben hat, führt zu Stolz und Zufriedenheit bei den beteiligten Akteuren. Die Partner verständigen sich auf den Plan, alle begonnenen Aktivitäten als dauerhafte „Tradition“ zu etablieren und die Hausaufgabenbetreuung durch Oberschüler an der Grundschule zu intensivieren.
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