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Gesetzte Ziele für die Entwicklung im Programm
Die abgebende Grundschule setzt sich in Zusammenarbeit mit der aufnehmenden Oberschule das Ziel, für die Schüler, die von der Grundschule an die kooperierende Oberschule überwechseln, den Übergang so problemlos wie möglich zu gestalten. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Förderung der sozialen Kompetenz aller Schüler, insbesondere was das Zusammenleben und gemeinsame Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung angeht.
Erfahrungen an der eigenen Schule Die Fachkonferenzen Deutsch, Mathematik und Integration legen ihre Arbeitsinhalte in Absprache mit der Oberschule fest. Der Austausch setzt sich fort über fachliche Fragen zu Wochenplanarbeit und Arbeitsmethoden (eigenverantwortliches Arbeiten nach Klippert). Lehrkräfte der abgebenden Schule besuchen die Oberschule, um sich ein Bild von den Unterrichtsinhalten und Lernanforderungen, den Räumlichkeiten, dem Kollegium und der Schulleitung zu machen, um ihre Schüler gezielter einstimmen und vorbereiten zu können. Schüler der Abgangsklasse der Grundschule haben Gelegenheit an der aufnehmenden Schule zu hospitieren.
Erfahrungen durch die und mit der andere(n) Schule
Treffen und Ergebnisse Der Austausch zwischen den Schulleitungen und den Fachkonferenzen beider Schulen wird im Rahmen gemeinsamer Treffen realisiert. Eine intensive kritische Auseinandersetzung mit der Schnittstelle Grundschule-Oberschule findet darüber hinaus im Jahrgangsteam der 7. Klasse an der Oberschule statt , an dem auch Kollegen der Grundschule teilnehmen. Die wechselseitigen Hospitationen von Schülern und die Teilnahme am Schülerprojekt „Going social“ erleichtern die Orientierung am fremden Ort und heben die Anonymität im jeweils anderen Schulleben auf. Durch die Möglichkeit, an der anderen Schule neue soziale Erfahrungen zu sammeln, vertieft sich das gegenseitige Verständnis füreinander und festigt die Brücke zwischen beiden Schulen.
Gewonnene Impulse durch die jeweils andere Schule Die Fortsetzung der Hospitationen von Schülern der 6. Grundschulklassen im 7. Jahrgang der Oberschule wird fundiert durch gezielte Beobachtungsaufträge für die Hospitierenden. Die beiden Schulen setzen ihre Zusammenarbeit in den Fachkonferenzen Deutsch, Mathematik und Integration fort. Zur Intensivierung der Kooperation wird ein gemeinsames Zirkusprojekt „Shake“ für den 6. und 7. Jahrgang beitragen. Außerdem ist eine Erweiterung des Going-social-Projektes durch Lesegruppen, Betreuung von Hausaufgaben und Organisation von Tischspielen im Freizeitbereich der Grundschule in Planung. Zur Untermauerung der Zusammenarbeit der Schüler ist stärkere Kooperation bei der Elternarbeit geplant; dazu sollen gemeinsame Elternabende der Grundschule an der Oberschule gehören sowie ein regelmäßiger Informationsstand der Oberschule bei den Elternsprechtagen der Grundschule. Darüber hinaus werden im Vorfeld des Schulwechsels die sonderpädagogischen Lehrkräfte der Oberschule an den Beratungsgesprächen für die Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf teilnehmen.
Resümee Ein weiteres Ergebnis aus den bisherigen Erfahrungen ist als „Kurskorrektur“ der Plan, die Zusammenarbeit auszuweiten, indem auch die vierten Klassen miteinbezogen werden. Um Zeitfenster für Reflektion der Inhalte der Tandemarbeit zu schaffen, werden spezielle Workshops durchgeführt.
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